Mobile Millennials: Warum Ihre Kirche eine App benötigt
5. Juni 2020

Technologie hat die Art und Weise, wie wir miteinander, mit Unternehmen und mit der Welt um uns herum interagieren, grundlegend verändert. Der Zugriff auf Informationen online ist die Erwartung, und eine E-Commerce-Gesellschaft hat es den Verbrauchern ermöglicht, fast alles mit einem einzigen Klick auf ihrem Smartphone zu kaufen. Geschwindigkeit und Bequemlichkeit haben Priorität. Die Babyboomer haben gelernt, sich anzupassen, während die Millennials nie anders gelebt haben. Tatsächlich sind sie die erste vollständig digitale Generation, die fast ausschließlich auf ihren Smartphones lebt. Das ist ihre Norm. Wenn sie also von einer Marke kaufen oder sich mit einer Gemeinschaft beschäftigen möchten, erwarten sie ein Maß an Einfachheit und Bequemlichkeit. Aber Moment mal, das muss doch nicht für ihre Erfahrung in der Kirche gelten, oder?
Ich weiß, dass einige Leute, die das lesen, bereits denken: „Das betrifft uns nicht, unsere Kirche spricht eine ältere demografische Gruppe an.“ Das ist großartig! Aber die Realität ist, dass Millennials derzeit fast 26 Prozent der US-Bevölkerung ausmachen. Und sie, bekannt als Generation Y, sind eine technikaffine, neugierige, großzügige und sozialbewusste Generation. Sie sind jetzt die Führungskräfte der heutigen Arbeitswelt und tragen erheblich Zeit und Geld zu den Gemeinschaften bei, in denen sie leben und arbeiten.
Egal, ob Ihre Kirche derzeit die Millennial-Demografie ansprechen möchte oder nicht, wenn Sie eine Strategie für langfristiges Wachstum und Engagement entwickeln, benötigen Sie die richtigen Werkzeuge und Ressourcen, um relevant zu bleiben – nicht nur für die heutigen Generationen, sondern auch für die Zukunft. Aber glauben Sie mir nicht, lassen Sie uns eintauchen und die Daten die Geschichte erzählen lassen. Hier sind die vier wichtigsten Gründe, warum Ihre Kirche eine App benötigt.
1: Sie lesen das Wort online
Wir wissen alle, dass es einen Wandel zur Online-Kirche gegeben hat und dass Kirchen im ganzen Land versuchen herauszufinden, wie sie mit ihren Gemeinden interagieren und sich verbinden können, um das Wort Gottes über ihren Sonntagsgottesdienst hinaus zu verbreiten. Eine aktuelle Barna-Studie hat ergeben, dass sieben von zehn praktizierenden christlichen Millennials (70 %) die Schrift auf einem Bildschirm lesen, und speziell ein Drittel aller Millennials gab an, die Schrift auf einem Handy oder online zu lesen. Wie bedienen Sie also Ihre Gemeinde mit Inhalten und Schriften? Wäre es nicht großartig, wenn ihre bevorzugte Ressource Ihre Kirchen-App wäre?
2: Millennials sind großzügig
Als Generation werden die Millennials voraussichtlich um 2020 ihr Höchstverdieneralter erreichen, und bis 2025 wird erwartet, dass sie 46 Prozent des gesamten Einkommens der USA generieren. Sie sind also nicht nur in einem Alter, in dem sie aktive Beitragszahler in der Gesellschaft sind, sondern auch eine großzügige Gruppe, die es genießt, Organisationen zu unterstützen, die mit ihren persönlichen Leidenschaften übereinstimmen. Laut den Statistiken über Wohltätigkeitsspenden des letzten Jahres spendeten 84 Prozent der Millennials an wohltätige Zwecke und gaben im Durchschnitt jährlich 481 US-Dollar. Darüber hinaus schätzen Millennials auch die Zeit zu schenken. Sie sind sozialbewusst und möchten Zeit in Menschen und Organisationen investieren, die ihnen wichtig sind. Machen Sie es ihnen leicht, Freiwilligenmöglichkeiten auf ihren mobilen Geräten zu finden, zu recherchieren und sich anzumelden?
3: Millennials tragen kein Bargeld oder schreiben Schecks
Laut dem aktuellen Bericht über digitale Spenden-Trends 2019 hat mehr als ein Fünftel aller Millennials noch nie einen Scheck geschrieben. Und 38 Prozent der Amerikaner würden nichts dagegen haben, wenn Bargeld völlig verschwinden würde. Während Ihr Kirchenleitungsteam Gelegenheiten und Möglichkeiten zur Steigerung der Großzügigkeit bewertet, sollten Sie die Optionen in Betracht ziehen, die Sie den Menschen zum Geben bieten. Wenn Sie mobiles Spenden noch nicht erkundet haben, gibt es eine großartige Gelegenheit, nicht nur den Mitgliedern Ihrer Gemeinde Bequemlichkeit zu bieten, sondern auch für Ihre Finanz- und Betriebsteams.
4: Sie geben tatsächlich mehr, digital
Im Durchschnitt spenden digitale Geber 33 Prozent mehr als nicht-digitale Geber. Was noch interessanter ist, ist, dass diejenigen, die digital spenden, 44 Prozent häufiger spenden als nicht-digitale Geber*. Im Wesentlichen hängt dies mit Ihrer Strategie für wiederkehrende Spenden zusammen. Haben Sie ein System eingerichtet, um Ihrer Gemeinde zu helfen, wiederkehrende Geschenke einfach einzurichten? Können sie das von ihren mobilen Geräten aus tun? Wenn nicht, ist Ihr Führungsteam in einer großartigen Position, um zu überlegen, welche Werkzeuge für Ihre Gemeinde am sinnvollsten sind.
Was bedeutet das? Wie sollten Kirchen diese Informationen nutzen? Kurz gesagt, es bedeutet, dass Ihre Kirche bereit sein muss, eine vielfältige, technikaffine und neugierige Generation zu erreichen, um Wachstum aufrechtzuerhalten. Sie möchten spenden und zu einer Sache beitragen, die größer ist als sie selbst. Die Frage ist, sind Sie bereit für sie?
Geschrieben von Troy Pollock, Chief Ambassador bei Pushpay. Pushpay bietet ein Spenderverwaltungssystem, einschließlich Spendenwerkzeugen, Finanzwerkzeugen und einer benutzerdefinierten Gemeinschafts-App, für den Glaubenssektor, gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen.
www.christianpost.com
GnIT Nachrichten · originally published on gnit.org.
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